Über uns

Das Stadtteil-Zentrum Nordstadt in Hannover ist ein selbst verwaltetes Kultur- und Kommunikationszentrum für den Stadtteil.

DER VEREIN
Trägerverein des Hauses Bürgerschule ist der 1983 gegründete Verein Stadtteil-Zentrum Nordstadt e.V.
Dieser ist gemeinnützig tätig und wird durch den ehrenamtlichen Vorstand nach Außen vertreten.
Ziele des Vereins sind die Förderung der Stadtteilkultur sowie Förderung von Bildung, Kreativität, Erziehung und Selbsthilfe.
Beschlussfassendes Organ ist die jährliche Mitgliedervollversammlung.
Nähere Einzelheiten erfahren Sie in unserer Satzung die Sie im PDF-Format herunterladen können. Wenn Sie uns unterstützen möchten, werden Sie Mitglied! Hier finden Sie den Mitgliedsantrag als pdf.

Sie finden die Bürgerschule auf dem ehemaligen Sprengelgelände im Klaus-Müller-Kilian-Weg 2 in Hannover.

Zahlreiche Gruppen und Vereine sind unter dem Dach der Bürgerschule in den verschiedensten Arbeitsbereichen tätig:

  • Stadtteil-Kulturarbeit
  • Internationale Kulturarbeit
  • Erziehung & Bildung
  • Sport & Gesundheit
  • Kunst, Theater & Tanz, Musik
  • VerbraucherInnenberatung
  • Selbsthilfeunterstützung
  • Soziale Arbeit
  • Computer & Internet

Weitere künstlerische, sportliche und politische Akzente werden durch sporadische NutzerInnen gesetzt.

Kultur genießen, Kultur anbieten , Kultur gestalten…

Der Verein Stadtteil-Zentrum Nordstadt e.V. bietet nicht nur Räume, sondern ist selbst auch Veranstalter kulturellen Programms der Bereiche: Kunst, Musik, Theater, Tanz, Lesungen, Kleinkunst und offener Angebote sowie soziokultureller Projekte und Feste.

Es gibt viele Möglichkeiten …

  • SIE können in der Bürgerschule Veranstaltungen durchführen
  • SIE können Räume mieten
  • SIE können die verschiedensten Kulturveranstaltungen besuchen
  • SIE können Ihr Fahrrad mit Unterstützung selbst reparieren
  • SIE können sich selbst kreativ betätigen
  • SIE können sich beraten lassen
  • SIE können an Kursen teilnehmen

…und natürlich können Sie auch Mitglied des Vereins werden.

Kommen SIE doch einfach mal vorbei!

Die Bürgerschule ist ein offenes Haus für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils. Natürlich sind auch Gäste aus der weiteren Umgebung gern gesehen.


FINANZIERUNG
Die Bürgerschule finanziert sich durch Beihilfen der Landeshauptstadt Hannover / Zentrale Angelegenheiten Kultur,

durch Mitgliedsbeiträge, Raumnutzungsgebühren sowie durch Projektmittel und Spenden.

Der Verein ist Mitglied im Landesverband Soziokultur Niedersachsen.


GESCHICHTE
Die Bürgerschule: Baustelle aus Leidenschaft
Die Bürgerschule wurde vor 1895 als Grundschulgebäude errichtet und war zwischen 1930 und 1955 Berufsschule für das Baugewerbe. Sie wurde 1963 von der Schokoladenfabrik Sprengel aufgekauft und 17 Jahre lang genutzt.
1980 schloss das Werk und die Fabrik wurde umgesiedelt. 1981 wurde das Gebäude von einer Immobilienfirma gekauft und der Abriss geplant. Das führte zu Widerstand in der Bevölkerung.
1983 wurde die Bürgerschule von BürgerInnen besetzt und zweimal nach kurzen Polizeieinsätzen geräumt.
Durch so viel Öffentlichkeit ermutigt gründeten 15 Menschen aus der Nordstadt 1983 den Verein Stadtteil-Zentrum Nordstadt e.V./Bürgerschule.
Das Gebäude ging wieder in den Besitz der Landeshauptstadt Hannover über und wurde dem Kulturamt unterstellt. Es begann ein langer Weg durch die verschiedenen Bau- und Sanierungsphasen:
In den ersten genutzten Räumen wurden Gasöfen installiert, der große Tanzsaal dagegen wurde zu Beginn noch mit Ölheizung geheizt. Das Öl musste in Kanistern in den zweiten Stock getragen werden. Durch die Vermietung einzelner Räume an Stadtteilgruppen konnten weitere Reparaturen im Gebäude durchgeführt werden.
1991 konnte eine zentrale Gasheizungsanlage, finanziert aus Sanierungsmitteln, eingebaut werden. 1998 folgten weitere Schritte zur Sanierung der Bürgerschule: Eine neue Dachhaut war dringend nötig und auch die Instandsetzung der elektrischen Leitungen sowie der Wasserversorgung. Der Dachboden wurde erschlossen durch das Aufstocken der Treppenhäuser und den Einbau von Dachfenstern. Dann folgte der behindertengerechte Ausbau der Toiletten und der Einbau eines Fahrstuhls.
Auf Antrag der Bürgerschule konnten mit Mitteln der LAGS (Landesarbeitsgemeinschaft soziokultureller Zentren in Niedersachsen) notwendige Anschaffungen getätigt werden:
Der Theatersaal wurde mit neuen Stühlen und 1998 mit einer Lichtanlage ausgestattet, der Tanzsaal und der Versammlungsraum im Erdgeschoß sowie der erste Unterrichtsraum wurden bestuhlt und mit Tischen bestückt. 1998 konnte ein Blockheizkraftwerk eingebaut werden.
Stück für Stück, von Etage zu Etage, wurde das Gebäude in den letzten Jahren immer weiter saniert, renoviert und ausgebaut. Mittlerweile sind die großen Bauphasen abgeschlossen.
2003 wurde das Gebäude mit dem Bau eines behindertengerechten Einganges mit Rampe auch für RollstuhlfahrerInnen nutzbar.
Der Ausbau des neuen Cafés im Erdgeschoss war 2005 abgeschlossen.
Der Garten, der auch von dem Kinderladen „Die Rabauken“ genutzt wird, bekam 2006 eine Terrasse und ein neues Gesicht mit Rasenflächen und gepflasterten Wegen.
Eine neue Beleuchtungsanlage konnte mit finanzieller Unterstützung des MWK im Versammlungsraum eingebaut werden. Hier kommen Kunstausstellungen noch besser zur Geltung.
Seit 2017 gibt es neue Dreijahresverträge mit der Landeshauptstadt Hannover und auch das Gebäudemanagement unterstützt uns bei größeren Baumaßnahmen.
2020 konnte zum Jahresbeginn aus eigenen Mitteln das Theater komplett saniert werden – neue Technik und neue Bühnenelemente stehen nun für KünstlerInnen zur Verfügung. Auch der Versammlungsraum bekam einen neuen Fußboden.